Dialog Metrics

Kunden zuhoeren und Kunden verstehen

Online-Fundraising: Inbound-Marketing statt Outbound-Marketing

Inbound-Marketing wird in Abgrenzung zu Outbound-Marketing als Systematik verstanden, „gefunden zu werden“ und mittels „relevantem Content“ Kunden (eher Interessierte) für sich „gewinnen“ zu können. Bei „Suche“ liegt das Thema SEO und SEM nah, welches sich nahtlos zum Thema „Content Marketing“ anschließt. Denn „relevanter“ Content erzeugt, richtig (SEO- technisch) verpackt Backlinks und hat somit wiederum einen sehr wichtigen SEO-Effekt.

Inbound-Marketing: Funktionen und Aufgaben am Beispiel von Hubspot.com

Ein Vorreiter beim Angebot von Inbound-Marketing Software ist Hubspot.

4 Schritte des Inbound-Marketings bei Hubspot: Quelle: Hubspot.com

4 Schritte des Inbound-Marketings bei Hubspot: Quelle: Hubspot.com

Es gibt auch Alternativen. Die Grafik zeigt aber anschaulich, welche „Schritte“ beim Inbound-Marketing zu berücksichtigen sind. Je nach Branche und Ansatz wird gerne noch das Thema „Nutrition“ genannt. Dies betont den Ansatz, in einem mehrstufigen (moderaten) Prozess, den Lead zu einem Kunden zu machen.

Eine gute Orientierung für die Bereiche, die eher in einer (CRM-) Software mit Fokus auf Inbound-Marketing abgebildet ist, dient die Featureübersicht von Hubspot mit einem sehr starken Bezug zu Social Media Kanälen.

Outbound-Marketing ist ineffektiv

In den Artikeln über „Inbound-Marketing statt Outbound-Marketing“ schwingt oft mit, Outbound-Marketing sei „Massenwerbung“, die „streut und ineffektiv“ ist, die im ganzen Konzert der Werbemaßnahmen und Botschaften untergeht, die „stört“, zum falschen Zeitpunkt platziert ist .
Das ist nicht korrekt, denn Online-Werbung hat besonders den Charme, die Nutzer „passend“ abzuholen. Sei es durch Context Advertising oder Targeting bzw. im Rahmen eines Performance Marketing Modells. Fakt ist aber: findet der Nutzer beim „Browsen“ (die Suche ist noch nicht reif, formuliert und spezifiziert in einer Suchmaschine eingegeben zu werden) Lean Back– Inhalte (wie Vodcasts, Podcast) des eigenen Unternehmens, ist der Grundstein für gezielte Marketingmaßnahmen gelegt. Der erste Kontakt ist hergestellt.

Bloggermarketing ist Inbound-Marketing

Zielgerichtete PR und die Zusammenarbeit mit Bloggern ist Inbound-Marketing. Denn die PR-Kontakte wie auch passende Blogger „verpacken“ Inhalte in einer Form (bildlicher, Story Telling, Video), die ihrem Publikum schmeckt (ggfs. auch authentischer und glaubwürdiger) und am Ende die Auffindbarkeit relevanter Themen des Unternehmens ausbaut.

Inbound-Marketing fängt beim Service an

Service ist mühsam, da Kunden mit individuellen Problemen kommen. Der Aufwand steht nicht im Verhältnis zum Nutzen.
Weit gefehlt! Denn ein gutes Servicesystem kann, muss es nicht, die Ausgangsbasis für Inbound-Marketing sein.

Im Idealfall bedient der Service Probleme und Fragen. Der Kunde ist zufrieden gestellt. Und glücklich. In diesem Moment wurde im Zweifel Markenloyalität erzeugt, die Basis für Wiederkauf oder Zukauf (bzw. Cross- Selling und Up- Selling).

In  Zeiten der Digitalisierung, die nun auch drängender für NPOs wird, sollte der fragende Kunde auch selbst online, die Antwort zu seiner Frage finden. Ohne ggfs. die telefonische Hotline bemühen zu müssen. Unter der Annahme, Motive und Bedürfnisse bleiben auch bei neuen „digitalen“ Zielgruppen stabil, müssen etablierte „offline“- Kundenmuster auf „online“ übertragen werden.

Und, das macht nun den Unterschied im digitalen Umfeld, der Kunde ist bereit, die Antwort auf seine Frage zu streuen (Social Media) oder sogar bei der Aufbereitung (nicht auf Papier sondern bewegt und bewegend) des Inhalts zu helfen (u.a. O-Töne). Die „Aufbereitung“ ist eher „reaktives“ Inbound-Marketing.

Inbound-Marketing ist Content Marketing

Proaktives“ Inbound-Marketing ist Content-Marketing (welches Zielgruppen, Customer Journeys und Life Cycle berücksichtigt).

Mit Fokus auf die Leadgnerierung bieten sich auch Maßnahmen wie Personalisierung an, welche auf einem differenziertem Content Plan beruhen, die Inhalte von Newslettern am Ende segmentspezifisch aufteilen und relevanter anbieten. Ein Klassiker ist, bisherige Newsletter („Was erwartet mich denn?“) nicht in einer Online- Voransicht einsehbar zu machen.

Markiert als: , , , ,

Antwort hinterlassen